


1.Zunächst ist der Mutterboden abzutragen und seitlich zu lagern. Der anstehende Boden ist so vorzubereiten, dass er frostfrei und tragfähig ist. Dazu kann eine Verdichtung erforderlich sein. Hierauf wird der Unterbau aufgebracht, dessen Dicke sich nach der Höhe des anstehenden Bodens richtet. Er dient als Ausgleichsschicht (Auffüllung) und zur Lastverteilung. Geeignet sind Gesteinskörnungen (z.B. Kies-Sand-Gemische) 0/16, 0/32 und 0/45 mm. Für unbefahrene Klinkerpflasterflächen sollte der Unterbau - je nach Beschaffenheit des Untergrundes - von 20 cm (sandig) bis 40 cm (lehmig) eingebracht und mit einem Flächenrüttler lagenweise verdichtet werden.

2. Die wichtigste Voraussetzung für gutes Gelingen ist eine gründliche Arbeitsvorbereitung. Dazu zählen Festlegung der Höhen, des Gefälles und der Gefällerichtung für die Entwässerung. Nach Bestimmung des Pflasterverbandes werden Randeinfassungen und falls erforderlich Differenzstufen eingemessen und unter Verwendung von Fluchtstangen festgelegt.
3 .Für den späteren Oberbau ist ein zur fertigen Oberfläche parallelflächiges Planum herzustellen. Hierzu wird in diesem Fall eine Kies-Sand-Schüttung (z.B. Mineralstoffgemisch, Kornabgestuft 0/16, 0/32, 0/45 mm) eingebracht und unter Berücksichtigung des Verdichtungsmaßes (ca. 2/3 der Schütthöhe) planiert.
4. Das Verdichtungsmaß für Schüttgüter, wie hier der Kies-Sand-Schüttung, beträgt im allgemeinen ca. 2/3 der Schütthöhe. Bei grobkörnigen Schüttgütern ist darauf zu achten, dass die Korngröße nach oben hin abnimmt und die jeweiligen Schichtdicken weitgehend gleich sind. Dadurch können spätere Setzungsunterschiede vermieden werden. Voraussetzung ist gleichmäßige Verdichtung des Planums.
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